09. November 2009

Der Bassist und Komponist Eberhard Weber erhält den Albert-Mangelsdorff-Preis (Deutscher Jazzpreis). Er wird seit 1994 von der Union deutscher Jazzmusiker (UDJ) vergeben und ist von der GEMA-Stiftung mit 15.000 Euro dotiert. Der Preis wurde durch den Laudator und Präsidenten der UDJ, Prof. Manfred Schoof, überreicht.

Der 1940 in Stuttgart geborene Weber ist eine der herausragenden Persönlichkeiten der deutschen Jazzlandschaft. Zu seinen wichtigsten musikalische Partnern gehören deutsche Jazzgrößen wie Wolfgang Dauner und Rainer Brüninghaus. Darüber hinaus spielte er mit dem Namensgeber des Preises, Albert Mangelsdorff, im United Jazz + Rock Ensemble.

Spätestens seit seinem Album The Colours of Chloë (1973) kann er auch auf eine beeindruckende internationale Karriere zurückblicken. Er arbeite mit verschiedenen Künstlern wie Pat Metheny, Ralph Towner, Gary Burton, Jan Garbarek oder  Kate Bush zusammen. Das Cello war das erste Instrument des erfinderischen Schwaben, der 1972 bereits seinen elektro-akustischen Kontrabass entwickelte, dessen Klang seinen individuellen Sound früh begründete.

Eberhard Weber ist der neunte Preisträger nach Alexander von Schlippenbach (1994), Peter Kowald (1995), Ernst-Ludwig Petrowsky (1997), Heinz Sauer (1999), Wolfgang Schlüter (2001), Ulrike Haage (2003), Ulrich Gumpert (2005) und Gunter Hampel (2007)