19. September 2011

Der Saxophonist und Komponist Peter Brötzmann wird mit dem Albert-Mangelsdorff-Preis (Deutscher Jazzpreis) 2011 ausgezeichnet. Er erhält damit den wichtigsten Jazzpreis in Deutschland für sein Lebenswerk. Die Auszeichnung wird seit 1994 von der Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ) vergeben und durch die Gema-Stiftung mit 15.000 Euro dotiert.

„Peter Brötzmann hat über Jahrzehnte Jazz in Deutschland und darüber hinaus geprägt und dabei wichtige Spuren hinterlassen. Aus diesem Grund wird er mit diesem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.“, so Manfred Schoof, Präsident der UDJ.

Dr. Brandhorst, Geschäftsführer der GEMA-Stiftung, betont: „Die GEMA-Stiftung gratuliert Peter Brötzmann zum diesjährigen Albert-Mangelsdorff-Preis. Der Preisträger hat im Sinne des Namensgebers Albert Mangelsdorff mit seinem Schaffen Maßstäbe gesetzt.“

Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen eines Konzertes von Peter Brötzmann in der Akademie der Künste in Berlin statt. Sie wurde ermöglicht durch die GEMA-Stiftung und den Deutschen Komponistenverband. Die Laudatio hielt Markus Müller.

Peter Brötzmann ist der zehnte Preisträger nach Alexander von Schlippenbach (1994), Peter Kowald (1995), Ernst-Ludwig Petrowsky (1997), Heinz Sauer (1999), Wolfgang Schlüter (2001), Ulrike Haage (2003), Ulrich Gumpert (2005) und Gunter Hampel (2007) und Eberhard Weber (2009).

In Zusammenarbeit mit der GEMA-Stiftung ehrt die UDJ mit dem Preis alle zwei Jahre das Lebenswerk einer herausragenden deutschen Musikerpersönlichkeit.