Berlin, 22. Januar 2013

Die Interessensvertretung der Jazzmusiker in Deutschland hat ihren Jahresbericht für 2012 vorgelegt. „Nach unserem turbulenten und spannenden Neustart haben wir sehr viel aufgebaut und erreichen können und freuen uns über erste Erfolge“, so die Pianistin und UDJ-Vorsitzende Julia Hülsmann, "Nicht zuletzt die Verdopplung der Mitgliederzahlen zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind".

Durch die Neuaufstellung der Union Deutscher Jazzmusiker, zu der beispielsweise Neuerungen bei Satzung, Vorstand, Außenpräsentation oder Geschäftsstelle gehörten, konnte der Verband wichtige Prozesse in der Szene und im politischen Raum anstoßen. So konnte beispielsweise in Partnerschaft mit der Bundeskonferenz Jazz und der Initiative Musik erreicht werden, dass in diesem Jahr der mit 1 Mio. Euro ausgestattete Spielstättenprogrammpreis durch den Deutschen Bundestag eingerichtet wird.

"Im zweiten Jahr der neuen UDJ muss es nun darum gehen, unsere Netzwerke auszubauen, die begonnen Themen zu konkretisieren und im 40. Jahr der UDJ wieder ein starkes Sprachrohr für Jazzmusiker zu sein", betont Julia Hülsmann.

In mehreren Arbeitsgruppen wurden Themen wie "Jazz in der Schule/Nachwuchs", "Jazz in den Medien", "Zielvereinbarungen zwischen Musikern und Veranstaltern" oder "Ausländische Fördermodelle" bereits intensiv diskutiert. Hieraus sollen 2013 erste Initiativen folgen. Die Union Deutscher Jazzmusiker betrieb zudem selbst Nachwuchsförderung. Im November vergab sie im Rahmen von „Jugend jazzt“ in Dresden einen Sonderpreis für eine herausragende zeitgenössische Komposition. 2013 wird die Union Deutscher Jazzmusiker ihr 40jähriges Jubiläum begehen und in diesem Zusammenhang den Albert-Mangelsdorff-Preis (Deutscher Jazzpreis) verleihen.