Berlin, 16. Oktober 2020

Als Deutsche Jazzunion verfolgen wir die starke Kritik an der Einladung von Daniele Ganser zu den Jazztagen Dresden sehr genau.

Alle Akteur*innen im Jazz – und dazu zählen gerade auch Festivalmacher*innen – haben eine besondere gesellschaftliche Verantwortung. Wir alle gemeinsam müssen uns für eine von Anerkennung und Wertschätzung getragene Kultur des Dialogs und der Begegnung einsetzen.

Gemeinsam müssen wir uns stark machen für eine Gesellschaft, die frei von Vorurteilen und Diskriminierung ist, die respektvoll und wertschätzend mit allen Menschen umgeht – unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, Sprache sowie sexueller Orientierung und Identität.

Vor diesem Hintergrund unterstützen wir den Jazzverband Sachsen e.V., der auf differenzierte und sachliche Weise Kritik übt und wichtige Fragen an die Veranstalter*innen der Jazztage Dresden stellt.