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Rückblick: Jazz Now! 2020

Das 25. Jazzforum der Deutschen Jazzunion fand unter neuem Namen am 15. und 16. Oktober 2020 in Kooperation mit den Leipziger Jazztagen im Kunstkraftwerk Leipzig statt!

>>> Fotogalerie: Jazz Now! 2020 im Kunstkrafwerk Leipzig (15./16.10.2020)

>>> Video: Eröffnungspanel mit Grußworten und Musik (Miles Perkin)

>>> Video: Abschlusspanel mit Präsentation der Publikation "Gender.Macht.Musik. Geschlechtergerechtigkeit im Jazz"

>>> Alle Aufzeichnungen der Veranstaltungen (Panels, International Talks) sind auf unserem youtube-Kanal "Deutsche Jazzunion" zu finden.

Jazz Now! 2020 – Pünktlich zur 25. Jubiläumsausgabe fand das biennale Jazzforum der Deutschen Jazzunion in diesem Herbst unter neuem Namen statt!

Jazzinteressierte und Jazzschaffende trafen sich an zwei Tagen zu Diskurs, erlebten anregende Impulse und spannende Konzerte live vor Ort und im digitalen Raum. Im Rahmen der Leipziger Jazztage war Jazz Now! in diesem Jahr im Kulturkraftwerk Leipzig zu Gast.

Coronabedingt gab es bei Jazz Now! 2020 verstärkt digitale und hybride Formate: An den hochkarätig besetzten Panels zu aktuellen Fragestellungen, International Talks mit Gästen aus anderen Ländern Europas zum Mitdiskutieren und themenzentrierten Workshops konnte sowohl vor Ort als auch per Stream/Videokonferenz teilgenommen werden.

Daneben bot sich wie immer viel Gelegenheit zum Netzwerken und für informellen Austausch – selbstverständlich unter Berücksichtigung der aktuellen Hygienebestimmungen.

>>> Programm der Jazz Now! im Programmheft der Leipziger Jazztage.

>>> Programmflyer zur Jazz Now! im Rahmen der Leipziger Jazztage

PROGRAMM

  • Live-Panels
  • DO, 15.Okt. 13:00–15 Uhr ERÖFFNUNGSPANEL DON'T PANIC – ORGANIZE! – Podiumsdiskussion zur Bedeutung von Berufsverbänden für freischaffende Künstler*innen vor dem Hintergrund der Coronakrise
     

    Diese Veranstaltung ist sowohl vor Ort, als auch virtuell/online zugänglich.

    Direktlink: https://vimeo.com/467414743

     

    ERÖFFNUNGSPANEL

     

    in Kooperation mit dem neugegründeten Jazzverband Sachsen e.V.

     

    Eröffnung der Jazz Now! 2020 –
    25. Jazzforum der Deutschen Jazzunion

    www.jazznow.de

     

    Grußworte:

    Nikolaus Neuser, Vorsitzender der Deutschen Jazzunion

    Sebastian Haas, Jazzverband Sachsen

     

    Musik:

    Miles Perkin

     

    Panel:

    Die Coronakrise zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass Kultur- und Jazzschaffende ihre Kräfte bündeln und im politischen Diskurs mit gemeinsamer Stimme sprechen. Gerade in unserem föderalen System helfen Interessenverbände, nah am politischen Geschehen zu sein und Einfluss zu nehmen – sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene.

     

    Anfang August 2020 haben sich auch in Sachsen Jazzmusiker*innen formiert und einen Landesverband gegründet: den Jazzverband Sachsen. Welche Erwartungen muss eine solche Interessenvereinigung heute erfüllen, und was sind die Gelingensbedingungen? Welche Hürden sind zu meisten, wo liegen Fallstricke?

     

    Vertreter*innen der Deutschen Jazzunion, der Allianz der Freien Künste und des Jazzverbands Sachsen diskutieren mit Kulturpolitiker*innen über die Bedeutung von Berufsinteressenverbänden für freischaffende Künstler*innen und erörtern, welche besondere Bedeutung ihnen speziell in Krisenzeiten zukommt.

     

    Panelgäste:

    Oliver Fritzsche, MdL (CDU)
    u.a. Vorsitzender des Arbeitskreises "Wissenschaft, Hochschule, Kultur, Medien und
    Tourismus" der CDU-Fraktion und Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft,
    Hochschule, Medien, Kultur und Tourismus des sächsischen Landtags

     

    Holger Mann, MdL (SPD)
    u.a. Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft, Hochschule,
    Medien, Kultur und Tourismus sowie ordentliches Mitglied im Europaausschuss des
    sächsischen Landtags

     

    Jan Keilhauer (Grüne)
    Parlamentarischer Berater für Kulturpolitik, in Vertretung für Claudia Maicher MdL,
    kulturpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft, Hochschule, Medien, Kultur und Tourismus des Sächsischen Landtags

     

    Lena Krause, Mitglied des Sprecher*innenkreises der Allianz der Freien Künste

     

    Sebastian Haas, Musiker und Vorsitzender des Jazzverbands Sachsen e.V.

     

    Nikolaus Neuser, Musiker und Vorsitzender der Deutschen Jazzunion e.V.

     

    Moderation:

    Arndt Weidler, Jazzinstitut Darmstadt

     

     

    Oliver Fritzsche, Mitglied des Sächsischen Landtages

     

    Geboren 1977 in Leipzig. 1997 bis 2003 Studium der Geographie und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Leipzig mit dem Abschluss als Diplom-Geograph. 2003 bis 2005 Postgradualer Studiengang der Europäischen Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar mit dem Abschluss als Master of Science.  2006 bis 2009 Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Stadtentwicklung und Bauwirtschaft  der Universität Leipzig. Seit 2009, als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises 24- Leipziger Land 2, Mitglied des Sächsischen Landtages. Seit 2019 Vorsitzender des Arbeitskreises „Wissenschaft, Hochschule, Medien, Kultur und Tourismus“ sowie Mitglied im Arbeitskreis „Regionalentwicklung“ der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag sowie Mitglied im Ausschuss „Wissenschaft, Hochschule, Medien, Kultur und Tourismus“ und  im Ausschuss „Regionalentwicklung“. Oliver Fritzsche ist Wissenschafts- und Hochschulpolitischer Sprecher sowie Bau- und Wohnungspolitischer Sprecher seiner Fraktion.

     

    Holger Mann, Mitglied des Sächsischen Lantags

     

    Am 19. Februar 1979 bin ich in Dresden geboren und im Erzgebirge aufgewachsen. Seit 1997 lebe ich sehr gern in Leipzig. Hier habe ich meine Frau kennengelernt und hier sind unsere drei Kinder geboren.

    In Wiederitzsch habe ich Dienst geleistet und an der Universität Leipzig meinen Abschluss in Politik, Journalistik und Geschichte gemacht. Daneben war ich in zahlreichen Vereinen und Initiativen engagiert. Vor allem bei Sojus, den Jusos und beim Leipziger Hörspielsommer.

    Bis März 2009 habe ich als angestellter Geschäftsführer einer kleinen Entwicklungsgesellschaft in und am Leipziger Neuseenland gearbeitet. Von April bis September 2009 war ich in Elternzeit.

    Seit September 2009 bin ich Landtagsabgeordneter der SPD im Sächsischen Landtag. Im Jahr 2019 stelle ich mich zum dritten Mal zur Landtagswahl in Sachsen für den Wahlkreis 32.

    Ehrenamtlich bin ich politisch eingebunden als Vorsitzender des Stadtverbandes der SPD-Leipzig. Außerdem engagiere ich mich bei der Neuen Gesellschaft Sachsen.

     

    Jan Keilhauer

     

    Jan Keilhauer (geb. 1980) studierte Kulturwissenschaft sowie Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig. Er ist parlamentarischer Berater für Kultur- und Medienpolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag und engagiert sich darüber hinaus in den Bereichen Kulturmanagement (Schwerpunkte Musik, Stadtteilkultur), politische Bildung und Medienbildung.

     

    Sebastian Haas

     

     Sebastian Haas, 1988 in Bingen am Rhein geboren, studierte Jazztrompete bei Till Brönner und Malte Burba in Dresden. Er ist als Hochschullehrer an der Hochschule für Musik in Dresden und unterrichtet Jazztrompete am sächsischen Landesgymnasium für Musik. Als Mitglied der Profibigband Spielvereinigung Süd aus Leipzig sowie Leiter mehrerer Bigbands ist das Arbeiten mit und in großen Ensembles seine Profession.

    Kulturpolitisch engagiert er sich als Vertreter der Lehrbeauftragten an sächsischen Musikhochschulen und als 1. Vorsitzender des Jazzverband Sachsen e.V.

     

    Lena Krause

     

    Lena Krause (*1988, Stuttgart) ist seit 2019 Geschäftsführerin von FREO - Freie Ensembles und Orchester in Deutschland e.V.. Sie studierte Musiktheaterwissenschaften an der Universität Bayreuth sowie Theater- und Orchestermanagement an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Berufliche Stationen führten sie als Geschäftsführerin des Atelier Neue Musik an die Hochschule für Künste Bremen und anschließend als Managerin und Produktionsleiterin des ensemble mosaik nach Berlin. Die Gründung und den Aufbau des FREO e.V. begleitete sie seit 2016. 2017 war sie Gründungsmitglied der Allianz der Freien Künste, deren Interessen sie bis 2019 als Sprecherin vertrat. Seit 2012 verbindet sie außerdem eine enge Zusammenarbeit mit dem Internationalen Musikinstitut Darmstadt und den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik. 

    Sie ist Spezialistin für den Bereich der freien Kunst- und Kulturszene, mit einem Fokus auf den spezifischen organisatorischen und wirtschaftlichen Arbeitsbedingungen sowie sozialen und politischen Rahmenbedingungen selbstständiger Künstler*innen und Kulturschaffender (Solo-Selbstständige) und frei organisierter Klangkörper.

    (Foto © Julia Bornkessel)

     

    Nikolaus Neuser

     

    Nikolaus Neuser wurde 1972 geboren und lebt in Berlin. Er ist ausübender Künstler und Musikpädagoge. Von 2013 bis 2016 war er Vorsitzender der IG Jazz Berlin sowie Mitglied im Sprecherkreis der Koalition der Freien Szene Berlin. Neuser studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen Trompete bei Uli Beckerhoff. Sein Interesse gilt vor allem Grenzbereichen zwischen Jazz, freier Improvisation und transdisziplinären Projekten.

    Neuser arbeitet aktuell unter anderem im Quintett mit Silke Eberhard, Gerhard Gschlößl, Johannes Fink, Bernd Oezsevim, im Trio mit Richard Scott und Alexander Frangenheim sowie im Duo mit Florian Juncker. Er ist Mitglied zahlreicher Ensembles wie dem Hannes Zerbe Jazz Orchester, Potsa Lotsa, den Fun Horns, dem Berlin Jazz Orchestra und dem Berlin Improvisers Orchestra. Er hat mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern wie Matana Roberts, Ernst-Ludwig Petrowsky, Paul Kuhn, Peter Fox gearbeitet und ist auf über 50 CDs zu hören. Seine Konzerttätigkeit führte ihn bis nach Südost- und Zentralasien, nach Nordafrika, in den Nahen Osten und nach Südamerika. 2005 lehrte Neuser als Gastprofessor in Bogotá.

    (Foto: Silke Eberhard)

     

    Arndt Weidler

     

    Arndt Weidler studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Sozialpsychologie. Während des Studiums arbeitete er zunächst als Tourbegleiter, gründete später eine eigene Künstleragentur und organisierte nebenher Clubkonzerte und Festivals zwischen Blues-, Jazz- und Gospelmusik. Seit 1998 ist er für die Veranstaltungen sowie für den Informations- und Servicebereich des Jazzinstituts Darmstadt zuständig. Zu seinen vielfältigen Tätigkeiten gehört auch die fachliche Beratung in Gremien- und Jurys. Neben einer Vielzahl anderer Projekte, betreute Arndt Weidler für das Jazzinstitut die Erstellung der “Jazzstudie 2016 – Lebens- und Arbeitbedingungen von Jazzmusiker/innen in Deutschland”.

  • DO, 15.Okt. 17–18.30 Uhr FACHGESPRÄCH JAZZPILOT*INNEN Früh übt sich... Wie Grundlagen für Demokratie- und Diskursfähigkeit durch musisch-kreative Angebote gefördert werden können

    Diese Veranstaltung findet ausschließlich digital statt.

     

    Zur Teilnahme per Zoom auf folgenden Link klicken: https://us02web.zoom.us/j/84963906541?pwd=bVJZdzF3Y0taMk8xTndSTGMyRWxwdz09

     

    Im Livestream: https://www.facebook.com/watch/?v=336002707693691

     

    Dieses Panel führen wir im Rahmen unseres Kooperationsprojekts Jazzpilot*innen mit der Bundeszentrale für politische Bildung durch.

     

    Gesellschaftliche Umwälzungen und globale Krisen stellen uns alle vor große Herausforderungen. Den allgegenwärtigen Verlockungen des Populismus, auf komplexe Fragestellungen einfache Antworten zu geben, muss entschieden entgegengetreten werden – denn die vermeintlichen Lösungen setzen allzu oft auf soziale Abgrenzung, Protektionismus und überzeichnete Feindbilder.

     

    Besonders wichtig erscheint es dabei, Kinder und Jugendliche zu befähigen, Unwägbarkeiten auszuhalten und Veränderung nicht pauschal als bedrohlich zu empfinden. Dafür werden neue Ansätze gesucht. In diesem Fachgespräch erörtern Vertreter*innen unterschiedlicher Bildungsprojekte, wie und weshalb kulturelle und kreative Ansätze dazu beitragen können, junge Menschen für politische Teilhabe zu sensibilisieren und sie darin zu unterstützen, zu einem friedlichen gesellschaftlichen Miteinander beizutragen.

     

    Panelgäste:

    Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

    Isabell Köster ("Gedankenflieger - Philosophieren mit Kindern")

    Dr. Rolf Johnen (Traumafokussierte Kreativarbeit – Projektbereich von StadtLandKultur)

    Dorothee Janssen (Spielen in der Stadt e.V.)

    Vertreter*in aus der politischen Bildung N.N.

     

    Moderation: Alexandra Lehmler (Musikerin, Vorstand Deutsche Jazzunion)

     

     

    Thomas Krüger

    Thomas Krüger ist seit dem Jahr 2000 Präsident der der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Als Gründungsmitglied der SPD in der DDR wurde er 1990 u.a. Erster Stellvertretender Oberbürgermeister in Ost-Berlin, Senator für Jugend und Familie in Berlin und war von 1994-1998 Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Thomas Krüger ist zudem Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks sowie Mitglied zahlreicher Gremien im kulturellen und sozialen Bereich, u.a. ist er Mitglied des Rats für Kulturelle Bildung.

     

     

    Isabell Köster

    Isabell Köster ist Kulturwissenschaftlerin mit besonderem Interesse für Sprache und Kommunikation. Als Projektleiterin des Jungen Literaturhaus Hamburg engagiert sie sich für Lese- und Sprachförderung, organsiert Lesungen und Schreibworkshops für Kinder und Jugendliche aller Schulformen. Seit mehr als 10 Jahren begleitet sie ihr Lieblingsprojekt "Gedankenflieger - Philosophieren mit Kindern", führt mittlerweile selbst philosophische Gespräche mit Kindern und gibt Fortbildungen für PädagogInnen.

     

     

     

     

     

    Dorothee Janssen

    Dorothee Janssen ist Choreografin und Tanzpädagogin. Seit 15 Jahren tanzt sie mit Menschen jeden Alters, mit Menschen mit und ohne körperlichen/ geistigen Beeinträchtigungen, mit und ohne Flucht-/Migrationshintergrund. Für den Verein Spielen in der Stadt e.V. in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München leitet sie Projekte zur künstlerischen Erinnerungsarbeit mit Jugendlichen. Das Projekt „stranger than“ wurde 2018 mit dem BKM Preis Kulturelle Bildung des Staatsministeriums für Kultur und Medien ausgezeichnet.

    (Foto: www.florianhammerich.com)

     

     

     

     

     

    Rolf Johnen

    Rolf Johnen ist musikaffiner Arzt und Psychoanalytiker im Ruhestand. Als Spezialist für „Körperwahrnehmungsmethoden“ und „Subjektive Anatomie“ widmet er sich – nach jahrzehntelangem Engagement für die Friedensarbeit – seit 2016 dem Aufbau eines Netzwerks zur psychotherapeutischen Versorgung und soziokulturellen Integration von Kriegsflüchtlingen und anderen traumatisierten Menschen.

     

    Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die "Traumafokussierte Kreativarbeit": Aufbauend auf dem Regensburger Modell des Traumafokussierten Sandspiels hat Johnen in enger Zusammenarbeit mit vielen ehrenamtlich Engagierten musisch-kreative Ansätze zur niederschwelligen Trauma- und Stressbewältigung durch Mosaik-, Keramik- und Metallarbeit, aber auch durch Theaterspiel und Jazzimprovisation entwickelt. Die Arbeit des gemeinnützigen Vereins „StadtLandKultur“, in dessen Vorstand Johnen die Traumaarbeit vertritt, wurde 2019 mit dem Integrationspreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

     

    Alexandra Lehmler

    Alexandra Lehmler ist Saxophonistin und lebt in Mannheim. Mit ihren eigenen Projekten ist sie im In- und Ausland unterwegs.

    Sie engagiert sich politisch regional und überregional in verschiedenen Vereinigungen und gibt Workshops und Konzerte für Kinder und Jugendliche. 2014 erhielt sie den Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg, 2018 den Neuen Deutschen Jazzpreis im Bereich Komposition.

    (Foto: Felix Groteloh)

  • FR, 16. Okt. 16–17.3O Uhr ABSCHLUSSPANEL VIELFALT WAGEN – Gender & Diversity im Jazz. Podiumsdiskussion mit Präsentation der Publikation »GENDER.MACHT.MUSIK«

     

    Diese Veranstaltung ist sowohl vor Ort, als auch virtuell/online zugänglich.

    Direktlink: https://vimeo.com/467422875

     

    ABSCHLUSSPANEL

     

    Zur Jazz Now! 2020 in Leipzig wird die maßgeblich von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien finanzierte und von der Deutschen Jazzunion herausgegebene Publikation „Gender.Macht.Musik. – Geschlechtergerechtigkeit im Jazz“ veröffentlicht. Dies markiert ein wichtiges Etappenziel des Projektbereichs „Gleichstellung im Jazz“, der nach Veröffentlichung der „Gemeinsamen Erklärung zur Gleichstellung von Frauen im Jazz“ zum Jazzforum 2018 in Hannover eingerichtet worden war.

     

    Zum Abschluss der Jazz Now! möchten wir zugleich den Startpunkt für den neuen Projektbereich „Gender & Diversity“ setzen und damit die Themen Chancengleichheit und Benachteiligung im Jazz konsequent weiterdenken. Auf diesem Panel sollen mit Musiker*innen, Kulturschaffenden und Interkulturexpert*innen jazzspezifische Diversity und damit einhergehende Herausforderungen beleuchtet sowie entsprechende Maßnahmen diskutiert werden, mit denen die Jazzszene in Deutschland inklusiv(er) gestaltet werden kann.

     

    Panelgäste:

    Erik Leuthäuser (Sänger)

    Özcan Karadeniz (Geschäftsführer Verband binationaler Familien und Partnerschaften – Leipzig)

    Pamela Owusu-Brenyah (Vorstand Music Women Germany, Founder/CEO AFRO x POP)

    Dr. Laura Block (Projektleiterin Gleichstellung Deutsche Jazzunion)

     

    Moderation:

    Dr. Bettina Bohle (Projektleiterin Gender & Diversity Deutsche Jazzunion)

     

     

     

    Erik Leuthäuser

    Erik Leuthäuser (* 26. Juni 1996 in Freital) ist ein deutscher Jazzsänger und Komponist, der im Grenzbereich von Jazz und Experimental Pop arbeitet und dabei vermehrt die deutsche Sprache einsetzt. Die Jazzsängerin Esther Kaiser beschreibt ihn als „überaus begabten und originellen jungen Musiker, der den Begriff des Jazzsängers im eigentlichen Sinne wieder neu und frisch belebt.“

     

     

     

     

     

    Özcan Karadeniz

    Politikwissenschaftler, Systemischer Berater, langjähriger Trainer und Referent im Bereich rassismuskritischer und politischer Bildungsarbeit im Kontext von Migration, Diversity und Empowerment.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Pamela Owusu-Brenyah

    Pamela Owusu-Brenyah macht sich für die Sichtbarkeit zeitgenössischer Afro-Popkultur in Deutschland stark. Die in Berlin ansässige Musikberaterin, Festivalveranstalterin und DJ, war als A&R bei AFROFORCE1, Universal Musics Taskforce für den afrikanischen Musikmarkt zuständig. Mit ihrer Community-Plattform AFRO x POP organisiert sie jährlich Festivals, auf denen sie aufstrebenden Künstler_innen der afro-deutschen Szene eine Bühne bietet. Ihrem Engagement für den musikalischen Nachwuchs widmet sie sich als Jury-Mitglied bei Musicboard Berlin. Ebenso ist sie neues Vorstandsmitglied des Vereins Music Women Germany, der sich für die Förderung, Vernetzung und Sichtbarmachung von Frauen* in der Musikwirtschaft einsetzt.

     

     

    Laura Block

    Laura Block ist promovierte Sozialwissenschaftlerin und seit Januar 2019 als Projektleiterin für den Themenbereich Gleichstellung  im Jazz zuständig. Die Themen Gender und Geschlechtergerechtigkeit sowie Familien- und Gleichstellungspolitik beschäftigen sie als Projektkoordinatorin bei der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen und Vorstandsmitglied des Verbands binationaler Familien und Partnerschaften.

    Als Musikerin und Kulturveranstalterin ist Laura zudem mit den Freuden und Herausforderungen freischaffender Künstler*innen bestens vertraut. In ihrer Funktion als Projektleiterin Gleichstellung im Jazz bei der Deutschen Jazzunion betreut sie unter anderem eine wissenschaftliche Nachauswertung der Jazzstudie 2016 unter Aspekten der Geschlechtergerechtigkeit. Darüber hinaus unterstützt sie den Vorstand und die Mitglieder in allen weiteren Anliegen rund um die Themen Gleichstellung und Diversität.

     

     

    Bettina Bohle

    Bettina Bohle ist promovierte Klassische Philologin. Sie studierte Musik(wissenschaft), Altgriechisch und Philosophie in Glasgow, Greifswald, Padua und London und lebt mit ihrer Familie (einem Jazztrompeter und der gemeinsamen Tochter) nun wieder in ihrer Geburtsstadt Berlin.
    Als Wissenschaftlerin sind ihr Diskriminierungen wohl vertraut: die Professorinnenquote in Deutschland ähnelt der Anzahl von Musikerinnen im Bereich Jazz. Sie begründete verschiedene Initiativen zur Förderung von Philosophinnen mit und engagiert sich seit deren Gründung in der AG Gleichstellung der Deutschen Jazzunion.

    Zum Jazz kam Bettina über die Organisation von Hauskonzerten und den Jazzblog JAZZAffine, den sie immer noch betreibt. Seit 2013 war sie im Vorstand und später in der Geschäftsführung der IG Jazz Berlin aktiv. Im Rahmen ihrer Tätigkeit für die IG Jazz Berlin hat Sie ein Förderinstrument für Musikerinnen mitentwickelt, das auf der Website des Berliner Senats zu finden ist. Im Rahmen des Projekts „Gender & Diversity“, das auf den bisherigen Aktivitäten der Deutschen Jazzunion zu Gleichstellungsthemen aufbaut, entwickelt sie als Projektleiterin ein Konzept für eine Mobile Akademie zu diesem Themenkomplex. (Foto: © Lena Ganssmann)

  • INTERNATIONAL TALKS DO 15. OKT ONLINE 15.15–16.45 UHR
  • EU-COPYRIGHT POLICY AND MUSIC STREAMING QUESTIONS AND ANSWERS FOR JAZZ CREATORS

    Join the talk: https://us02web.zoom.us/j/85780845489

     

    In the last years we witness an increasing traffic on online music platforms. Streaming has become a big part of the music business. Business? How about compensations, licenses, fees? What do jazz creators need to know about new regulations in copyright? We want to talk about this to copyright experts from European countries.

     

    Moderation: Peter Ehwald (musician & composer)

     

    Assistant to moderator: Christoph Müller, musician

     
     

    Panelists:

     

    • Dr. Helga Trüpel, former Member of the European Parliament (Bündnis 90/Die Grünen)
    • Philipp Rosset, European Affairs at GEMA Brussels Office
    • Alicja Swierczek, European Affairs and Programme Manager at European Composer & Songwriter Alliance
    • Wolfgang Lackerschmid, Board Member of Deutsche Jazzunion
    • Micki Meuser, Chair of DEFKOM, Board of Deutscher Komponistenverband
    • Dr. Tilo Gerlach, President AEPO-ARTIS (Association of European Performers' Organisations) and Managing Director GVL

     

    Peter Ehwald

    Berlin based saxophonist Peter Ehwald writes and perfoms music, along  the tangency of Jazz and contemporary music. With his approach to rhythm rooted in the Jazz tradition, he uses unusual instrumentations and modern concepts of harmony to project the “here and now” in his energetic and yet elegiac improvisations

     

    Peter Ehwald studied Saxophone at the music academies in Weimar and Köln, at the Royal Academy of Music in London and at City College New York. He took lessons with Claudius Valk, Mike Holober, Julian Argüelles, Stan Sulzman and Ian Ballemy. 
 Rewarded with a prestigious DAAD scholarship he studied with John Patitucci, Rich Perry at City College , New York from 2007 to 2009, where he also taught Jazz-Combo and Big Band as a graduate assistant. His composition Alanis was performed at Carnegie Hall in spring 2007. (Foto: Dovile Sermokas)

     

    Peter has worked with musicians  like Tom Rainey, Gunter Hampel, Clarence Penn, Rhani Krija, Dan Weiss, Rudi Mahall, Claudio Puntin, Gunter Hampel, Nils Wogram, John Schröder, Bodek Janke, Jon Scott, Matthias Schubert, Stefan Schultze, Samuel Rohrer, Jonas Burgwinkel, Robert Landfermann.

     

    Since returning to Berlin in 2007 Peter became an active part of the Berlin Jazz Scene. From there he leads various own projects, including the two Double Bass quartet Double Trouble, the Septuor de Grand Matin, well as a trio with pianist Stefan Schultze and New York based drummer Tom Rainey. Peter has a deep interest in music cultures that differ from the western form and Jazz. He writes for and performs regulary with the berlin based Korean percussion Ensemble ~su. Following this involvement he was invited to South Korea as Artist in Residence to Gwanju and Seoul. From 2011-2014 he was artistic director of the Backyard Jazz Orchestra, a project of Goethe Institut in South Eastern Europe.

     

    Currently he teaches Jazz Saxophone at the Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar and at Hochschule für Musik in Detmold.

     

    Peters music is released on around thirty CDs, he is an intensely touring musician, who performs with many bands in countries like UK, France, Poland, Spain, Finland, USA, Peru and Costa Rica, South Korea, Mexico.

  • DIVERSITY IN JAZZ European Perspectives

    Join the talk: https://us02web.zoom.us/j/81268428959

     

    The pursuit of diversity in society and, consequently, also in cultural organisations and art
    endeavours has gained strength throughout the last years. Nonetheless, how to achieve true diversity and what this entails is still widely discussed. This talk will look at different approaches to diversity in jazz organisations in different European countries, present best practice examples and discuss measures to be taken.

     

    Moderation: Bettina Bohle (project manager Gender & Diversity Deutsche Jazzunion)

     

    Assistant to moderator: Karima Kotb, team Deutsche Jazzunion

     

    Panelists:

     

    Aude Chandoné (France), Déléguée générale / Chief delegate GRANDS FORMATS

     

    Ellister van der Molen (Netherlands), musician, board member of the Dutch Musicians Union and the Foundation JazzNL

     

    Katja Lucker (Germany), general manager, Music Board Berlin

     

    Bettina Bohle

    Bettina Bohle holds a doctorate in classical philology. She studied music /musicology, ancient Greek and philosophy in Glasgow, Greifswald, Padova and London and is now living with her family (a jazz trumpet player and their daughter) in Berlin, the city of her birth.


    As a researcher, she is well aware of discrimination: the quota of female professors in Germany is similar to the number of female musicians in the field of jazz. She co-founded various initiatives for the promotion of women philosophers and has been involved in the Equal Opportunities Working Group of the German Jazz Union since its foundation.

     

    Bettina came to jazz through the organisation of house concerts and the jazz blog JAZZAffine, which she still runs. Since 2013 she has been active on the board and later on the management of IG Jazz Berlin. As part of her work for IG Jazz Berlin, she co-developed a funding instrument for female musicians, which can be found on the website of the Berlin Senate. In the context of the project "Gender & Diversity", which builds on the previous activities of the German Jazz Union on equality issues, she is developing a concept for a Mobile Academy on this topic as project manager. (Photo: © Lena Ganssmann)

  • ECOLOGICAL AWARENESS IN LIVE JAZZ BUSINESS

    Join this talk: https://us02web.zoom.us/j/89792160750

     

    Based on the French initiative »Pour une écologie de la musique vivante«, this international talk aims at creating a Europe-wide movement towards a more ecological and sustainable live jazz business. How can we rethink both local gigs and international touring? What habits do we need to break? How can we pool together to make the greatest eco-political impact?

     

    Moderation: Benjamin Schaefer (musician, member of the board of the Deutsche Jazzunion)

     

    Assistant to moderator: Athina Kontou, musician

     

    Panelists:

     

    • Dr. Ralf Weiß (Germany), Scientist of Culture and Economy;
      Founding Member of the Network "Kultur und Agenda 2030"
    • Will Price (UK), Julie‘s Bicycle
    • Ina Friebe (DE), Clubtopia/Green Club Guide (DE)
    • Grégoire Letouvet (FR), Initiative "Pour une écologie de la musique vivante"

     

    Benjamin Schaefer

    Benjamin Schaefer (geb. 1981) studierte von 2001 bis 2008 Jazzklavier und Komposition an der Kölner Musikhochschule bei Frank Wunsch, Hans Lüdemann, John Taylor und Joachim Ullrich. Er war Mitglied des Landesjazzorchesters NRW und des Bundesjazzorchesters (BuJazzO). Tourneen dieser und anderer Formationen führten ihn bereits in zahlreiche europäische Länder sowie nach Russland, Südafrika, in die Ukraine, die USA und durch sieben Länder Zentralamerikas.

    Auf seine Debüt-CD “Shapes & Colours” (2004, Double Moon/ Jazzthing Next Generation) folgten zwei Veröffentlichungen für das renommierte Label Enja – “Roots and Wings” (2008) und “Beneath the Surface” (2010). Alle Alben erfreuten sich national wie international bester Kritiken.
    Neben seiner künstlerischen Tätigkeit arbeitet Benjamin Schaefer seit 2009 als Dozent für Jazz-Klavier an der HfMT Köln.

  • WORKSHOPS FR 16. OKT ONLINE
  • 12.30–13.45 Uhr NOTATIONSSOFTWARE »SIBELIUS« für Einsteiger*innen MIT WOLFGANG WIERZYK

    Diese Veranstaltung findet ausschließlich digital statt.

    Zur Teilnahme per Zoom auf folgenden Link klicken: https://us02web.zoom.us/j/85248340951

     

    Sibelius ist bei Arrangeur*innen, Komponist*innen und in Verlagen zum Standard der Notenverarbeitung geworden. Im Workshop wird die Bandbreite des Programms gezeigt: Das reicht von der einfachen und intuitiven Noteneingabe, Akkordsymbole setzen, Liedtext eingeben, spezielle Zeichen ergänzen bis hin zur Layout-Gestaltung. Auch die Einbindung von Klangerzeugern sowie das Im- und Exportieren von Grafiken wird gezeigt. Die „dynamische Partitur“, die für jede Partitur-Stimme unterschiedliche Layouts ermöglicht, ist eine weitere wichtige Besonderheit in Sibelius. Außerdem wird das mit Sibelius verbundene Notenscann-Programm Photo-Score in seinen Grundfunktionen vorgestellt.

     

    Wolfgang Wierzyk

    Wolfgang Wierzyk ist Lehrer für elektronische Tasteninstrumente und Klavier an einer städtischen Musikschule. Lehraufträge an der Musikhochschule Hannover und an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen. Dozent verschiedener Workshops beim VDM. Arbeit als Pianist, Komponist und Arrangeur für Theater und Verlage. Mitarbeiter der Zeitschrift KEYBOARDS und Sound&Recording, Schwerpunkt: Pop - und Jazz-Transkriptionen, Hardware- und Software-Tests.  Herausgeber von Unterrichtswerken im Bereich Klavier (Blues&Boogie Methode im Schott-Verlag) und Keyboard (Keyboard Konkret im AMA-Verlag) sowie diverser Spielhefte.

  • 12.30–13.45 Uhr GENDER.MACHT.MUSIK. Vorstellung der Studienergebnisse zur Geschlechter-Gerechtigkeit im Jazz MIT LAURA BLOCK und WESSELINA GEORGIEWA

    Diese Veranstaltung findet ausschließlich digital statt.

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    Das Thema Geschlechtergerechtigkeit beschäftigt die Jazzszene – nicht nur in Deutschland – seit einiger Zeit. Pünktlich zum Jazzforum veröffentlicht die Deutsche Jazzunion nun die neue Publikation „Gender.Macht.Musik. Geschlechtergerechtigkeit im Jazz“ mit geschlechtsspezifischen Nachauswertungen der Jazzstudie 2016 sowie der Mitgliederumfrage 2018. Im Workshop werden die wichtigsten Ergebnisse der Studie präsentiert und gemeinsam diskutiert, was daraus für die Jazzszene zu folgern ist.

    Mit: Dr. Laura Block (Projektleiterin Gleichstellung Deutsche Jazzunion) und Wesselina Georgiewa (Co-Autorin "Gender.Macht.Musik")

     

    Dr. Laura Block

    Laura Block ist promovierte Sozialwissenschaftlerin und seit Januar 2019 als Projektleiterin für den Themenbereich Gleichstellung  im Jazz zuständig. Die Themen Gender und Geschlechtergerechtigkeit sowie Familien- und Gleichstellungspolitik beschäftigen sie als Projektkoordinatorin bei der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen und Vorstandsmitglied des Verbands binationaler Familien und Partnerschaften.

    Als Musikerin und Kulturveranstalterin ist Laura zudem mit den Freuden und Herausforderungen freischaffender Künstler*innen bestens vertraut. In ihrer Funktion als Projektleiterin Gleichstellung im Jazz bei der Deutschen Jazzunion betreut sie unter anderem eine wissenschaftliche Nachauswertung der Jazzstudie 2016 unter Aspekten der Geschlechtergerechtigkeit. Darüber hinaus unterstützt sie den Vorstand und die Mitglieder in allen weiteren Anliegen rund um die Themen Gleichstellung und Diversität.

  • ACHTUNG ÄNDERUNG: 14–15.15 Uhr WAS LEISTET DIE KSK? MIT MONIKA HEINZELMANN

    Diese Veranstaltung findet ausschließlich digital statt.

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    Mit der Künstlersozialversicherung wird ein wichtiger Beitrag zur sozialen Absicherung der selbständigen Künstler*innen und Publizist*innen geleistet. Informieren Sie sich über die Zugangsvoraussetzungen und über die Besonderheiten dieses Versicherungssystems. Wir wollen uns u. a. mit folgenden Fragen beschäftigen: Für wen kommt eine KSK-Mitgliedschaft in Frage? Wann muss ich mich versichern? Was muss gezahlt werden? Was darf aus nicht künstlerischer Tätigkeit hinzuverdient werden?

    Fragen aus dem Teilnehmer*innenkreis werden gerne beantwortet.

    Referentin: Monika Heinzelmann (Referatsleiterin im Bereich Grundsatz und Wissensmanagement Künstlersozialkasse)

     

    Monika Heinzelmann

    Monika Heinzelmann, 64 Jahre, verheiratet. Bis 1982 Mitarbeiterin der DRV Oldenburg-Bremen (ehemals LVA Oldenburg-Bremen) u. a. in der Auskunfts- und Beratungsstelle in Wilhelmshaven.

    Seit 1983 bei der Künstlersozialkasse – zunächst Gruppenleiterin und Referatsleiterin im Versichertenbereich, seit 2010 Referatsleiterin im Bereich Grundsatz und Wissensmanagement.

  • 14.00–15.15 Uhr STUDIOSOFTWARE »LOGIC« für Einsteiger*innen MIT CHRISTOPH SCHLIMBACH

    Diese Veranstaltung findet ausschließlich digital statt.

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    Der Workshop soll die Grundlagen der Software Logic Pro im Hinblick auf akustische Produktionstechniken erläutern.
    In diesem Zusammenhang betrachten wir auch grundlegende Mikrofonierungsstrategien, Monitoring bei der Aufnahme sowie Grundlagen der Mischung und des Masterings. Außerdem soll der Einsatz von MIDI-Elementen beleuchtet werden.

     

    Christoph Schlimbach

    1998-2003: Uni Köln: Studium Musikwissenschaft/ Phonetik/ Sprachliche Informationsverarbeitung
    1999-2003: Studiobühne Köln: Licht-/Tontechniker, ab 2001 technische Leitung
    2003-2010: Udk Berlin: Studium Tonmeister (Abschluß mit Diplom)
    2004-2010: Tonmeister bei Audiozoo Berlin
    Seit 2008: Tonmeister im GREVE STUDIO Berlin
    Seit 2018: Dozent für Musikübertragung an der SRH Hochschule der populären Künste

    Schwerpunkte: Musikproduktion, Theater

  • ACHTUNG ÄNDERUNG: 18.00–19.15 Uhr (SELF-)PUBLISHING – Wofür brauche ich Labels, Verlage, GEMA, GVL, ISRC-/Labelcodes, Digitalvertrieb etc. MIT NILS WOGRAM

    Diese Veranstaltung findet ausschließlich digital statt.

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    Seit 2010 betreibe ich das Label nwog records und habe viele Erfahrungen gesammelt. Ich werde Euch erzählen was meine Beweggründe waren und auf was ich geachtet habe bei der Gründung. Ihr könnt mich auch alles Fragen.

    Referent: Nils Wogram (Musiker, Labelbetreiber)

     

    Nils Wogram

    Nils Wogram gilt als einer der wichtigsten europäischen Jazzmusiker . Er tritt bei zahlreichen Festivals auf und tourt weltweit mit seinen Bands und als Solist. Bekannt wurde Nils Wogram vor allem durch seinen virtuosen Posaunenstil, seine originellen Kompositionen und den unverwechselbaren Klag seiner langjährigen Bands.
    Im Jahre 2010 gründete Nils Wogram sein eigenens Label nwog-records auf dem er seine Alben veröffentlicht Nils Wogram wurde mit dem Albert-Mangelsdorff Preis ausgezeichnet. 
     

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Rückblick: 24. UDJ-Jazzforum am 11. und 12. Oktober 2018 im Pavillon Hannover

Vom 11. bis 12. Oktober 2018 fand im Pavillon Hannover das 24. UDJ-Jazzforum erfolgreich statt.

>>> Foto-Album des 24. UDJ-Jazzforums

>>> Pressemitteilung: Politik und Jazzszene treten für Spielstätten und Gleichstellung ein

>>> Das 24. UDJ-Jazzforum in der Presse:

>>> Veranstaltungsflyer mit Programmübersicht als PDF-Download.

>>> Programmheft als PDF-Download.