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#JAZZBRAUCHTDIALOG

Es herrscht Stille in Konzerthäusern, Spielstätten und Musikschulen in ganz Deutschland. Doch wir geben uns nicht geschlagen: Zumindest müssen wir mit einem gestärkten Bewusstsein für die gesellschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur aus der Corona-Krise hervorgehen – und natürlich ganz besonders für die Notwendigkeit von Jazz!

Dafür brauchen wir vor allem eines: Dich – und zwar im Dialog mit möglichst vielen!

Mit unserer Aktion #jazzbrauchtdialog möchten wir alle Jazzschaffenden dazu einladen, mit Politiker*innen aller Ebenen überall in Deutschland ins Gespräch zu kommen.

Dafür haben die Interessenverbände für Jazzmusiker*innen in Deutschland einen Briefentwurf verfasst, der hier zum Download bereit steht und als Grundlage für den Dialog mit den Abgeordneten dienen soll. 

Außerdem möchten wir Dich dazu einladen, Teil unserer Social Media-Kampagne zu werden. Sobald Du mit eine*r Politiker*in Deiner Wahl ins Gespräch gekommen bist, kannst Du ein Foto Eures Austauschs unter #jazzbrauchtdialog auf Deinen Social Media-Kanälen posten und die Aktion so zum Leben erwecken. Zusätzlich freuen wir uns, wenn Du die hier zum Download bereitgestellten Grafiken und zugehörigen Posting-Texte auf Deinen Kanälen teilst.

Unter anderem sehen wir Gesprächsbedarf bei folgenden Punkten:

1. Existenzsicherung

Wir möchten über die Sicherung der wirtschaftlichen Existenz von Jazzmusiker*innen in ganz Deutschland während und nach der Corona-Beschränkungen sprechen – u.a. durch Anerkennung eines fiktiven Unternehmer*innen-Lohns bei den Hilfen des Bundes und der Länder.

2. Proben, Studio- und Unterrichtstätigkeiten

Wir möchten über die Möglichkeit der Ausübung von Proben, Studio- und Unterrichtstätigkeiten während der Corona-Beschränkungen und mehr Klarheit in den entsprechenden Verordnungen sprechen.

3. Projektförderung / Mittelverwendung

Wir möchten darüber sprechen, wie wir einen angemessenen Umgang mit Änderungen von Projektzeiträumen sowie bzgl. der Mittelverwendung im Rahmen von aus der öffentlichen Hand geförderten Projekten erreichen können.

4. Kulturelle Infrastruktur / Zukunftsperspektiven

Wir schlagen vor, gemeinsam auf eine finanzielle Sicherung von Jazzspielstätten durch die Kommunen mindestens auf Vorkrisenniveau mit mehrjähriger Perspektive hinzuwirken und möchten dies diskutieren.

5. Sozialstaatliche Sonderregelungen

Wir möchten über Sonderregelungen bezüglich der Geringfügigkeits- und der Zuverdienstgrenze für KSK-Versicherte sowie über die Zugangsbedingungen zur Grundrente für die gesamte Dauer der Beschränkungen und Folgeauswirkungen für den Kulturbereich sprechen.
(Mehr dazu: Pressemitteilung der Allianz der freien Künste »Forderungen an den Gesetzgeber zur wirksamen Unterstützung von KSK-Versicherten in der Corona-Krise«.)

Hier geht es zum Briefentwurf

Social Media Kampagne


Du bist Jazzmusiker*in oder betreibst eine Spielstätte und kannst Dich mit den Forderungen identifizieren? Oder Du bist sogar schon mit eine*r Politiker*in Deiner Wahl in den Dialog getreten? Dann unterstütze die Kampagne und teile ein Foto Eures Austauschs unter #jazzbrauchtdialog auf Deinen Social Media-Kanälen.
Außerdem kannst Du politische Entscheidungsträger*innen in Deinem Bundesland oder Deiner Kommune auf die Aktion aufmerksam machen, indem Du Dir die von uns zur Verfügung gestellten Social Media-Grafiken hier downloadest und mit den zugehörigen Texten auf Deiner Seite postest. Wir sind dankbar für jede Unterstützung!

Hier gibt es alle Grafiken und Texte gebündelt zum Download.

TEXT ZUM TEILEN: »Im freien Fall – durch’s Raster. Ob bei den Überbrückungshilfen, November- oder Dezemberhilfe: Künstler*innen können in der Regel nicht oder nur unzureichend auf die Corona-Hilfen zurückgreifen. Sie benötigen jetzt Unterstützung, um Ihre Lebenshaltungskosten decken zu können. #letstalkaboutUnternehmer*innenlohn: Wie kann die private und wirtschaftliche Existenz von Jazzmusiker*innen in ganz Deutschland während und nach der Pandemie durch Hilfen wie den Unternehmer*innenlohn gesichert werden? «
Mehr Infos zur Aktion: http://www.deutsche-jazzunion.de/jazzbrauchtdialog/


TEXT ZUM TEILEN: »Schluss mit dem Balanceakt! Ob bei den Überbrückungshilfen, November- oder Dezemberhilfe: Künstler*innen können in der Regel nicht oder nur unzureichend auf die Corona-Hilfen zurückgreifen. Sie benötigen Unterstützung, um Ihre Lebenshaltungskosten decken zu können. #letstalkaboutUnternehmer*innenlohn: Wie kann die private und wirtschaftliche Existenz von Jazzmusiker*innen in ganz Deutschland während und nach der Pandemie durch Hilfen wie den Unternehmer*innenlohn gesichert werden?«
Mehr Infos zur Aktion: http://www.deutsche-jazzunion.de/jazzbrauchtdialog/


TEXT ZUM TEILEN: »Dürfen wir oder dürfen wir nicht? Vielerorts ist unklar, ob und unter welchen Bedingungen Proben-, Studio oder private Unterrichtstätigkeiten zulässig sind. Verordnung sind unklar und kommunale Behörden geben keine eindeutige Auskunft. #letstalkaboutTransparenz: Wie kann mehr Klarheit über die Möglichkeiten der Ausübung von Proben-, Studio- und Unterrichtstätigkeiten in den Corona-Verordnungen geschaffen werden?«

Mehr Infos zur Aktion: http://www.deutsche-jazzunion.de/jazzbrauchtdialog/



TEXT ZUM TEILEN: »Dürfen wir oder dürfen wir nicht? Vielerorts ist unklar, ob und unter welchen Bedingungen Proben-, Studio oder private Unterrichtstätigkeiten zulässig sind. Verordnung sind unklar und kommunale Behörden geben keine eindeutige Auskunft. #letstalkaboutTransparenz: Wie kann mehr Klarheit über die Möglichkeiten der Ausübung von Proben-, Studio- und Unterrichtstätigkeiten in den Corona-Verordnungen geschaffen werden?
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Mehr Infos zur Aktion: http://www.deutsche-jazzunion.de/jazzbrauchtdialog/


TEXT ZUM TEILEN: »Wir müssen uns verbiegen - bitte tut es auch für uns! Unter Pandemie-Bedingungen kann die Verwendung von Projektmitteln im Jazzbereich nur in den seltensten Fällen entsprechend der Antragstellung erfolgen. #letstalkaboutMittelverwendung: Wie erreichen wir eine Flexibilität bei der Verlängerung von Projektzeiträumen, Anpassung von Finanzierungsplänen und der inhaltlichen Ausgestaltung bei öffentlich geförderten Projekten?«
Mehr Infos zur Aktion: http://www.deutsche-jazzunion.de/jazzbrauchtdialog/



TEXT ZUM TEILEN: »Kultur braucht Orte. Orte brauchen Geld. Spielstätten dürfen der Corona-Pandemie nicht zum Opfer fallen und müssen von kommunaler Seite langfristig gesichert werden! #letstalkaboutSpielstaetten: Wie können Jazzspielstätten durch die Kommunen mindestens auf Vorkrisenniveau finanziell abgesichert werden? Wie können mehrjährige Perspektiven erwirkt werden?«
Mehr Infos zur Aktion: http://www.deutsche-jazzunion.de/jazzbrauchtdialog/



TEXT ZUM TEILEN: »Die Aussicht ist schlecht und die Weitsicht fehlt. Kein Einkommen, keine Beiträge zu Rentenversicherung, keine Altersvorsorge. Für Künstler*innen, die ohnehin kaum Chancen auf Zugang zur Grundrente haben, kann die Corona-Pandemie drastische Spätfolgen haben. #letstalkaboutAltersvorsorge: Wie können Ausnahmeregelungen getroffen werden, die Jazzmusiker*innen den Zugang zur Grundrente ermöglichen und damit die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen abfedern?
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Mehr Infos zur Aktion: http://www.deutsche-jazzunion.de/jazzbrauchtdialog/